Pressemitteilung

Der Verein „Bodanbürger e.V.“ hat seine erste Mitgliederversammlung abgehalten. Nach der Gründungsveranstaltung vor noch nicht einmal einem Jahr in Dettingen waren die Teilnehmer dieses Mal nach Litzelstetten eingeladen. Auf der Tagesordnung standen die üblichen Regularien, doch der sonst eher nüchterne Rechenschaftsbericht machte schon nach nur einigen Monaten Aktivität viel her. Das bereits vor über drei Jahren entstandene Bürgerportal www.bodanbürger.de, das auch weiterhin wesentliche Grundlage der Vereinsarbeit ist, spielte an diesem Abend eine besondere Rolle, verzeichnet die Seite mittlerweile doch bis zu 40 000 Besucher im Jahr, wie Vorstandsmitglied Dennis Riehle ausführte. Und es ist daneben eine wesentliche Informationsplattform auf und über den Bodanrück hinweg geworden, die zum Diskutieren, Mitmachen und Darstellen anregt. Mit ihr wollen die „Bodanbürger“ auch weiterhin Gelegenheit geben, die Vielfalt der Region zu präsentieren – beispielsweise im Gastgeber- und Vereinsverzeichnis, mit dem Veranstaltungskalender, den Kleinanzeigen oder der Plakatwand.

Verschiedene Projekte fordern den Vorstand auch aktuell: So ging erst kürzlich der neue Getränkemarkt online, eine Kooperation des Getränkehandels „Weinkauff“ in Allensbach und des „Bodanbürger e.V.“. Nicht nur über das Bürgerportal, sondern auch klassisch per Telefon, Fax oder Post können Bestellungen direkt an das Vereinsbüro aufgegeben werden, die dann weitergeleitet und über den Lieferservice der Firma direkt nach Hause gebracht werden. Für den eigentlichen „Bodanbürger“-Shop suchen Vorsitzender Wolfgang Flick und Stellvertreter Dennis Riehle noch Produkte aus der Region, die zum Verkauf angeboten werden könnten. Im Bürgerportal findet sich aber auch eine ganz neue Idee: Gerade entwickelt sich das „Mundart-ABC“. Bürger können Begriffe und Redewendungen der hiesigen Region einreichen, damit ein interessantes Lexikon entstehen kann. Und weiterverfolgt werden sollen auch die angedachten historischen Rundgänge durch die Teilorte, ebenso wie die Lizenzvergabe für „Bodanburger“ an Restaurants, die als schmackhafter Snack auch Sinn haben sollen: Sie entstehen allein aus Zutaten der Heimat.

Auf Grundlage der vielen Aktivitäten wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Schatzmeisterin Ulrike Flick rechnete vor, dass der Verein zwar einen kleinen Überschuss verzeichne, aber keine großen Sprünge machen könne. Der Vorsitzende hob in der weiteren Diskussion nochmals den Wunsch hervor, das Team auf breitere Beine stellen zu wollen. Insgesamt müsse man noch direkter auf die Menschen zugehen, um sie auf die Idee der „Bodanbürger“ aufmerksam zu machen. Wer Interesse habe, könne im Verein auch etwas lernen, immerhin enthalte die tägliche Arbeit von journalistischer Recherche, der Strukturierung einer Webseite und der ständigen Konzeptionierung eines guten Marketings für die eigene Sache viel wissenswerte Praxis. Schlussendlich gelte es, mit den Themen Bürgerkommunikation und Regionalverbundenheit zu überzeugen, für die der Verein vor einiger Zeit erst unter die ersten zehn Plätze bei den „Sozialen Innovationen“ von „Braun/Esculap“ kam – und mit welchen man einen neuen Versuch auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit starten wolle, so Dennis Riehle zum Abschluss.

[Dennis Riehle]

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